Weibliche B1: Spitzenspiel EK Winnenden – HSC SchmOeff
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- Veröffentlicht am Montag, 16. Januar 2012 20:16
- Geschrieben von Britta Wackenheim
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„Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen." Mit dieser Einstellung stand eine selbstbewusste und hoch konzentrierte Mannschaft auf dem Spielfeld. Nach dem ersten Treffer durch Emily Bürkle, gefolgt von Lena Wolf und Larissa Bürkle merkten die HSC-Mädchen: Da geht was! Durch konsequente Abwehrarbeit kamen die zwei stärksten EK-Spielerinnen nicht zum Zug. Torwürfe und Konter wurden von der überragend spielenden Torhüterin Sandra Pawellek sicher gehalten. Selbst ein 7-Meter-Wurf inklusive Nachschuss landete nicht in ihrem Tor.
Nach der Halbzeitpause (3:9) versuchte die EK, den Spielfluss der HSC-Mädchen durch Manndeckung von Larissa Bürkle und Lena Ugele zu stoppen. Jetzt zeigte sich die Stärke der Mannschaft: Von 8 Feldspielerinnen konnten sich 6 in die Liste der Torschützen eintragen. Wer keinen Treffer erzielte, überzeugte durch gelungene Zuspiele und gute Abwehraktionen. Mit einem deutlichen Ergebnis von 7:17 Toren konnten die HSC-Mädchen das Spiel für sich entscheiden.
Auf der Ersatzbank gab es mentale Unterstützung von den verletzen Spielerinnen Selina Grimm und Selina Menne.
Sportlich fair gratulierte die sympathische EK-Mannschaft den überglücklichen Siegerinnen und dem stolzen Trainer Andreas Menne.
Standing Ovations gab es von den mitgefahrenen HSC-Fans.
Es spielten:
Sandra Pawellek, Emily Bürkle (1), Larissa Bürkle (7), Lisa Fox (2), Lena Frey, Jessica Gottschlich, Pia Koschke (2), Lena Ugele (1), Lena Wolf (4)
Die Spielerinnen beantworteten folgende Fragen zum Spiel:
Mit welchem Gefühl seid Ihr in das Spiel gegen EK Winnenden gegangen?
„Wir waren natürlich sehr nervös, weil EK unser stärkster Gegner ist. Ziel war ein Sieg mit mindestens 3 Toren Abstand, um die Niederlage aus dem Hinspiel auszugleichen."
Was war letztendlich entscheidend für den Sieg?
„Andes sagte, dass wir dieses Spiel hauptsächlich über die Abwehr gewinnen können. Er behielt recht, denn wir zeigten eine überragende Abwehrleistung und hatten einen super Torwart."
Wird das Wort „Bezirksmeister" in der wJB jetzt gelegentlich mal ausgesprochen?
„Unser Ziel ist es, Spiel für Spiel zu gewinnen, dann sehen wir, was dabei herauskommt. Wir wollen auf keinen Fall überheblich werden."
Was nehmt ihr Euch für die folgenden 4 Spiele vor – außer „gewinnen " ?
„Wir setzen weiter auf eine konstante Abwehrleistung. Wir wollen uns nicht dem Niveau des Gegners anpassen sondern unser Spiel spielen."
Die Fragen von Britta Wackenheim beantworteten Sandra Pawellek und Lena Ugele.