Vorschau Saison 2017/2018

Liebe Freunde des Handballsports,

auch die Saison 2017/2018 ist auf die Zielgerade gebogen. Ein weiteres Kapitel der inzwischen 13-jährigen Geschichte des HSC SchmOeff ist bald Geschichte. Zurückblickend war es ein überaus ereignisreiches Jahr, in dem der HSC auf und neben dem Spielfeld einiges zu bieten hatte.

Insgesamt 16 Jugendteams, 50 Minis, 40 Trainer und etliche Helferinnen und Helfer sind in der Saison 2017/18 für unsere Farben im Einsatz. Eine unglaubliche Zahl, die zeigt, dass Handball innerhalb der Stadt Fellbach zu den begehrtesten Sportarten zählt. Doch ist es keinesfalls so, dass man sich auf den oben genannten Fakten und Zahlen ausruhen darf. Die Dichte an alternativen Sportarten aber auch an konkurrierenden Handballvereinen im direkten Umfeld macht es notwendig, weiterhin kreativ, gewissenhaft und erfolgreich am „Projekt HSC“ zu arbeiten.

Das Abschneiden unserer Jugendteams während den Qualifikationsturnieren im Sommer verlief überaus erfreulich. Fast alle Mannschaften konnten die vom Verein gesteckten Ziele erreichen. Lediglich die Teams der weiblichen und männlichen A-Jugend schafften den erhofften Sprung in die Verbandsklassen nicht. Vor allem bei der weiblichen A-Jugend, um Trainerin Susi Castor, ging es hier sehr eng zur Sache. In der Bezirksliga liegt das Teams jedoch aktuell auf dem ersten Tabellenplatz, sodass man sich hier berechtige Hoffnungen auf die Verteidigung der Bezirksmeisterschaft machen darf. Etwas durchwachsener gestaltet sich der Ligabetrieb beim männlichen Pendant.

Mit der männlichen B1, sowie der männlichen C1 haben wir auch in dieser Saison zwei Mannschaften in unseren Reihen, welche den HSC auf württembergischer Ebene vertreten. Vor allem die Qualifikation der C-Jugend war eine faustdicke Überraschung und attestiert den beiden Trainern Christian Müller und Steffen Härtl eine sehr gute Arbeit in diesem Bereich.

Auch die anderen Teams in diesen Altersklassen haben ihre gesteckten Ziele erreicht. So konnte die weibliche B-Jugend mit zwei Siegen aus zwei Spielen die Bezirksklasse erspielen, die weibliche C1 wurde sogar, aufgrund der sehr erfreulichen Turnierergebnisse in die Bezirksliga hochgestuft und kann auch dort im Mittelfeld mithalten. Die männliche C2, sowie die weibliche C2 sind momentan mit nur jeweils einer Saisonniederlage im Rennen um die Meisterschaft in ihren jeweiligen Spielklassen.

Diese Ergebnisse sind auch Zeugnis für die überaus erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre im unteren Jugendbereich. Mit Tobias und Oliver Joneleit haben wir ein Trainergespann in unseren Reihen, das unsere männliche D1 wieder in die Spitze des Bezirks zurückgeführt hat. Nach dem letztjährigen zweiten Platz in der Bezirksliga, sind unsere Jungs auch in diesem Jahr wieder auf diesem Rang zu finden. Bei den Mädels konnten Larissa Bürkle und Lena Ugele den HSC wieder zurück in die Bezirksliga führen und sich dort im Mittelfeld etablieren. Auch Dscho und Tim Wenzel, sowie Paul und Moritz Klenk leisten hier wertvolle Arbeit, integrieren sie doch vor allem E-Jugendspieler in den Spielbetrieb der höheren Altersklasse, um sie bestmöglich auf kommende Aufgaben vorzubereiten.

Einen regelrechten Boom erfährt der HSC in den E-Jugend Mannschaften und im Minibereich. Mit insgesamt rund 40 E-Jugendlichen und etwa 50 Minis steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern, um für den HSC SchmOeff auf Torjagd zu gehen.

Trotz der erfreulichen Zahlen birgt diese Entwicklung natürlich auch immense Herausforderungen. Trainer müssen für unsere Sache gewonnen werden, Spielpläne und Termine koordiniert werden. Aus diesem Grund wurde der Kreis der Helfer beim HSC erweitert. Mit Julia Keifer, Yonas Ogbamicael und Felix Purkert als neues Organisationsteam können anstehende Aufgaben und Projekte effektiver in die Wege geleitet werden. Sie unterstützen die bisherige Jugendleitung und koordinieren interne Trainerfortbildungen, Spielerverteilung im Übergang zum  aktiven Bereich, sowie das Erstellen von Turnier- und Trainingsplanungen, etc. Problematiken wie fehlende Hallenkapazitäten werden durch diese Maßnahme aber dennoch bestehen bleiben.

Natürlich war der HSC auch außerhalb des gewöhnlichen Spielbetriebs aktiv. So wurde in den Herbstferien die zweite interne Trainerfortbildung durchgeführt, bei der, angeleitet durch die Referenten Steffen Hepperle und Rainer Havenith, 20 Jugendtrainer ihr Wissen erweitern konnten.

 

Bereits in den vorangegangenen Sommerferien fand die zweijährig stattfindende Föhr-Freizeit unter der Leitung von Barbara Sontheimer statt. Diese ermöglicht es unseren Jugendlichen von der A- bis hin zur C-Jugend über zwei Wochen an der Nordsee vom Alltag Abstand zu gewinnen und die handballfreie Zeit in vollen Zügen zu genießen.

Auch in dieser Saison steht  der schon zur Institution gewordene „Young-Puma-Cup“ an, der inzwischen schon das Saisonhighlight aller D-Jugend-Meister der württembergischen Bezirke ist. Neu ist jedoch, dass der HSC mit dem „Hartwaldcup“, ein Projekt plant, bei dem auch alle Bezirksmeister der weiblichen D-Jugend um die inoffizielle Württembergische Meisterschaft  kämpfen. Dieser soll bereits zum Abschluss der Saison 2017/18 erstmals stattfinden.

Ebenso für die D-Jugenden, als auch für die E-Jugendteams stehen beim Rolf-Bürkle-Gedächtnisturnier weitere Einsätze an, bei denen es ausnahmsweise nicht um das Sammeln von Punkten geht, sondern der Spaß vordergründig ist.

Seit der personellen Neubesetzung unseres Jugendfördervereins durch Tobias Rahn, Frank Fernsel und Michael Gauß hat sich auch in diesem Bereich vieles getan. Nach Zeiten des Stillstandes wurde - injiziert durch Frank Fernsel - das Sticker-Stars Projekt ins Leben gerufen. Dabei wurde in Kooperation mit REWE Aupperle und den drei Fellbacher Handballvereinen, SV Fellbach, TSV Schmiden und dem TV Oeffingen ein Stickeralbum entworfen, welches, ähnlich wie Panini-Sticker, beim Kauf in den REWE-Märkten erworben und mit Stickern aller Spielerinnen und Spieler der o.g. Vereine und des HSC beklebt werden konnten. Letztlich wurden über 120.000 Sticker an den Mann gebracht und bei den abgehaltenen Tauschbörsen abgeglichen und getauscht. Neben den o.g. positiven Effekten und der absolut gelungenen Publicity gab es einen weiteren Aspekt, der aus Sicht des HSC in die richtige Richtung geht. Dies war die Zusammenarbeit mit unserem „Stadtrivalen“ SV Fellbach, welche absolut reibungslos verlief und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann. Vielleicht ebnet dieses Projekt künftig auch wieder ein annähern auf sportlicher Ebene. Eine Symbiose, welche durchaus alle weiter voranbringen könnte und den Handball innerhalb unserer Stadt stärkt.

Zuletzt möchte ich mich noch bei engagierten Mistreitern und ehrenamtlichen Helfern bedanken, ohne die der HSC SchmOeff in dieser Größe und Form nicht denkbar wäre. Zuvorderst bedanke ich mich bei Hanna Karcher, für die Leitung der HSC-Geschäftsstelle und den unermüdlichen Einsatz für unsere Belange. Ebenso zu Dank verpflichtet sind wir Helmut Merz als technischer Leiter, den beiden Jugendleitern der Stammvereine, Emily Bürkle (TSV Schmiden) und Michael Laufer (TV Oeffingen), sowie den beiden Abteilungsleitern Christoph Keller (TV Oeffingen) und Wolfgang Bürkle (TSV Schmiden). Auch gilt mein Dank dem bereits erwähnten Organisationsteam Julia Keifer, Yonas Ogbamicael und Felix Purkert, welche zahlreiche Ideen und eine ausgezeichnete Struktur in den HSC miteingebracht haben. Zu guter Letzt auch ein herzliches Dankeschön an alle engagierten Eltern, Spieler, Sponsoren, welche sich, egal in welcher Form für den HSC SchmOeff einbringen, sowie vor allem den Elternvertretern der Jugendmannschaften, die unsere Trainer in vielem helfend unter die Arme greifen.

Den Zuschauern wünsche ich spannende und faire Spiele und unseren Schiedsrichtern und Spielern ein erfolgreiches und verletzungsfreies Jahr 2018.

Mit sportlichen Grüßen

Sebastian Bürkle, Jugendkoordinator HSC Schmiden/Oeffingen

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